fremde …

Fremde, Gastarbeiter, Asylanten …

Unser Land ist vielerorts nicht sehr ausländerfreundlich. Gott hat uns jedoch geboten mit den Fremden anständig umzugehen.

In unserem Land werden vor allem Asylanten oft nicht wirklich menschenwürdig behandelt. Sie müssen auf engstem Raum leben, dürfen nicht arbeiten und müssen eine jahrelange Prüfung Ihres Anspruchs auf Asyl über sich ergehen lassen. Selbst in Fällen, wo relativ klar ist, dass der Mensch in Lebensgefahr ist oder für seine Überzeugung eingesperrt würde helfen wir nicht schnell und unbürokratisch. Wir achten Ihre Würde nicht und nehmen Ihnen auch das Recht zu arbeiten und sich zu integrieren obwohl viele durchaus willig sind und nicht gekommen um uns auszunutzen.

Wie hilft us hier die Bibel?

Bereits der Prophet Jeremia sagt: Jer 22:3 So spricht der Herr: „Sorgt für Recht und Gerechtigkeit! Rettet den, der beraubt wurde, aus der Hand des Mächtigen. Achtet darauf, dass den Waisen, Witwen und Fremden, die sich in eurer Stadt aufhalten, keine Gewalt angetan wird.“

Der Prophet Sacharia sagt: Sacharia 7:10 „Fügt den Witwen, Waisen, Fremden und Armen kein Unrecht zu. Und schmiedet keine bösen Pläne gegeneinander.“ 

Der Apostel Paulus sagt im Hebräerbrief: „Heb 13:2 Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!

Nicht alles einfach übernehmen

Das heißt jedoch nicht, dass wir die Sitten und Gebräuche und die Religion der Fremden in unserem Land einfach übernehmen sollen. Für das Volk Israel war dies damals nicht gut und ich denke auch hier gibt es eine gute Richtlinie in der Bibel:
Paulus ist enttäuscht über die junge Gemeinde: Ga 1:6 „Ich kann es nicht fassen, dass ihr euch so schnell von Gott abwendet, der euch in seiner Gnade zum ewigen Leben berufen hat, das er den Menschen durch Christus schenkt. Schon folgt ihr einer anderen, fremden Lehre, …“

Hosea klagt: Hos 9:1 „O Israel, freu dich nicht wie die fremden Völker, denn du warst deinem Gott untreu. Du hast dich wie eine Hure verkauft und auf den Tennen aller anderen Götter geopfert.“

Es gibt sogar eine kultische Abgrenzung: Hes 44:9 Deshalb spricht Gott, der Herr: „Kein Ausländer, der am Herzen und am Körper unbeschnitten ist, darf mein Heiligtum betreten, keiner von den Fremden, die bei den Israeliten leben.“

Es gibt auch Grenzen beim Geld verleihen: Spr 11:15 Gefährlich ist es, für einen Fremden zu bürgen; besser ist es, die Bürgschaft abzulehnen.“

Die Fremden stehen unter Gottes Schutz. Dies ist bei uns vielen nicht wirklich klar und wir sollten uns wieder daran erinnern: Ps 146:9 Der Herr beschützt die Fremden unter uns. Er sorgt für die Waisen und Witwen, aber er vereitelt die Pläne der Gottlosen.

Interessant finde ich, dass Fremde immer in einem Atemzug mit Witwen und Waisen genannt werden. Ich will mich selbst hier auch hinterfragen lassen.

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