Laute Zeiten von Zorn, Trotz und Ungeduld

Nachdem ich heute etwas gereizt auf das Wort #Klimaschutz reagierte, merkte ich dass nicht der Klimaschutz oder Fridays for Future das Problem sind, sondern der Zeitgeist von dem Fridays for Future eine Ausprägung ist. Im Grunde geht es darum, dass, wer nur laut genug schreit seine Maximalforderungen sofort erfüllt bekommt – Ohne Rücksicht auf das Große Ganze und die Kollateralschäden, die dabei entstehen. Da sind derzeit ganz unterschiedliche Akteure und Kräfte am Werk. Schlussendlich wird das aber nicht retten, sondern zerstören. Gute Entscheidungen brauchen eine gewisse Zeit – keine Ewigkeit – und zielgerichtete Beratungen.
Ich wünsche uns, dass unsere #Politiker, gleich welcher Couleur zu diesen besonnenen, zielgerichteten Beratern und Entscheidern gehören. Unsere Kinder können nur deswegen zur Demo, weil es in der Vergangenheit solche Leute gab, die das Wohl des Landes im Blick hatten, auch wenn dabei manche Fehler gemacht wurden. Für die Zukunft kommt es darauf an, dass wir lernen, das Erreichte zu teilen und mit etwas weniger auszukommen, damit es allen besser geht. Seid meinetwegen laut, aber zeigt auch, dass Ihr das große Ganze im Blick habt und bringt Euch konstruktiv ein. Lernt wieder zu warten, bis eine Entscheidung reif ist.

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