Über den (Un)Sinn von Sicherheitssoftware

Habe mich in letzter Zeit viel mit Antivirussoftware beschäftigt. Dazu fand ich zwei Statements, die ich für bemerkenswert halte. Einen vom Google Entwickler Justin Schuh: https://medium.com/@justin.schuh/stop-buying-bad-security-prescriptions-f18e4f61ba9e#.c69ku8hph Darin fordert er auf auf den Kauf schlechter Sicherheitsrezepte zu verzichten. Diesen Artikel habe ich übersetzt und die Übersetzung kann bei mir angefordert werden.

und einen weiteren auf deutsch hier: http://www.n-tv.de/technik/Antivirus-Software-ueberfluessig-article19679137.html

Ich habe schon vor längerer Zeit zwei Powtoons erstellt, die ebenfalls klarstellen, dass die Verteidigung nicht erst nach dem Befall eines Systems erfolgen kann, sondern viel früher anfangen muss.

Justin Schuh und der Firefox Entwickler weisen aber deutlich auf die Gefahren von Drittanbietersoftware hin und empfehlen wenn überhaupt, dann die mitgelieferten Tools, bei Windows ist das der Defender, zu verwenden. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass Hersteller von Virenscannern die von Ihnen gescannten Daten zunehmend mitlesen und niemand legt offen, wie damit umgegangen wird.

Ich bin gerade dabei zu erarbeiten, wie der Schutz eines privaten Netzwerkes aussehen müsste.

In jedem Fall hat sein Artikel bei mir ein Umdenken ausgelöst, was die Beurteilung der Qualität von Sicherheitssoftware angeht und auch der Telemetriefunktionen von Microsoft und Google Chrome beispielsweise.

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