… von der last der verantwortung

Volksfestbegegnungen

Gestern traf ich auf dem Heimweg vom Volksfest zwei Betriebswirte, die dem dort angebotenen hervorragenden schwäbischen Bier bereits etwas zu gut zugesprochen hatten. Neben der Tatsache, dass Ihnen Ihr Zustand peinlich etwas war habe ich Ihnen doch gut zugehört  – und beinahe die Haltestelle verpasst.

Einer der beiden klagte über seinen Beruf. Er empfehle es nicht, Betriebswirt zu werden. Man könne nicht kreativ sein, sondern müsse nur nach Optimierungsmöglichkeiten für den Gewinn der Firma suchen und Möglichkeiten finden, Personal abzubauen. Dies gefalle ihm nicht. Andererseits war er sehr stolz darauf “Chef” zu sein.

Ein wenig konnte ich seinen Schmerz nachempfinden. Natürlich ist klar, dass wir gute Betriebswirte brauchen und dieser Beruf alles andere als unkreativ ist. Unkreativ sind eher die Vorgaben des immer höheren Gewinns zu immer geringeren Kosten. Ich denke schon geraume Zeit darüber nach, dass es doch möglich sein müsste – gegen den Trend eine Art FairPlay im Arbeitsleben einzuführen.

Das Personal sollte sich einerseits sicher fühlen und mit der Firma identifizieren können. Andererseits müsste die Belastung jedes Mitarbeiters optimierbar sein. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dies beispielsweise auf die Produktqualität positiv auswirkt. Die Wertschätzung der Mitarbeiter fördert sie in Ihrer Persönlichkeit und dient dem Unternehmen und dem Land.

Gibt es bereits Beispiele dafür?

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